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Ausführliche zusätzliche Info zum Pflege Bahr finden Sie auf  http://www.pflegebahr.com/

Nachdem es Anfang des Jahres nur einige wenige Krankenversicherer gab,
die  die neue geförderte Pflegeversicherung angeboten haben,
sind inzwischen doch fast alle Versicherer dabei.

Obwohl die gesetzlichen Kriterien zur Tarifgestaltung relativ genau vorgegeben sind,
gibt es doch Unterschiede bei den verschiedenen am Markt angebotenen Tarifen.

In den brancheneinheitlichen Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AGBs) ist festgeschrieben,
dass die Leistung
in Pflegestufe 0 mindestens 10 Prozent,
in Pflegestufe I mindestens 20 Prozent und
in Pflegestufe II mindestens bei 30 Prozent
des in Pflegestufe 3 vereinbarten Satzes betragen muss.

Hiervon können die Versicherer aber nach oben (also positiv für den Versicherten) abweichen,
wovon auch einige Versicherer Gebrauch machen und die Leistungen in den einzelnen Stufen erhöhen.

Ebenso gibt es z.B. Unterschiede in den Dynamikmöglichkeiten, Wartezeiten und auch dem Geltungsbereich.

Daher ist auch beim Pflege Bahr ein Vergleich der angebotenen Versicherungstarife sinnvoll und sie sollten den Pflege Bahr Vergleich nutzen,
der auf vielen Portalen angeboten wird bzw. sich an einen Experten zwecks Beratung wenden.

Den Pflege Bahr online berechnen setzt natürlich voraus, dass sie sich mit der Materie vorab zumindest ein wenig vertraut gemacht haben,
ansonsten wird es nicht leicht sein den richtigen Tarif für Ihre Bedürfnisse herauszufiltern.


Was ist eigentlich der Pflege Bahr bzw. die neue staatlich geförderte Pflegeversicherung?

Die wichtigsten Punkte in Kürze:

    Der Eigenbeitrag des/der Versicherten muss mindestens 10 Euro betragen
    Die Pflege Bahr Versicherung muss in allen Pflegestufen leisten und
    in Pflegestufe III mindestens 600 Euro pro Monat.
    Es gibt keine Gesundheitsprüfung
    und auch Risikozuschläge oder
    Leistungsausschlüsse dürfen nicht vereinbart werden.
    Der Versicherer muss alle Personen ab 18 Jahre,
    die in der gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung versichert sind, aufnehmen (Kontrahierungszwang).
    Eine Ausnahme besteht: Personen die bereits Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten, können keinen Pflege-Bahr mehr abschließen.
    Der Zuschuss vom Staat beträgt 5 Euro pro Monat
    und wird dem "Pflege-Bahr"-Vertrag automatisch gutgeschrieben.
    Die Wartezeit, bevor der Versicherungsschutz greift,  darf höchstens fünf Jahre betragen.
    Die Feststellung der Pflegebedürftigkeit wird durch die zuständige gesetzliche Pflegekasse durchgeführt
    (analog der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung).
    Der Leistungsempfänger kann über das Pflegegeld frei verfügen.
    Die Abschluss- und Verwaltungskosten dürfen bestimmte vom Gesetzgeber festgelegte Höchstgrenzen nicht überschreiten.

Wenn Sie eine zusätzliche Pflegeversicherung abschliessen wollen,
sollten Sie aber auch nicht vergessen, dass es auch "nicht geförderte" Tarife gibt,
die auch nicht den staatlichen Restriktionen des Pflege Bahr unterliegen.
Für Personen, die gesundheitlich keine größeren Probleme haben,  sind diese "ungeförderten" Tarife meist vom Beitrag (trotz fehlender staatlicher Förderung von 5 Euro pro Monat) aber auch von den Leistungen her attraktiver.
Dazu lassen Sie sich am Besten durch einen kompetenten Versicherungsmakler beraten.

Zum 01.01.2013 wurde „Pflege-Bahr" eingeführt; eine staatliche geförderte Pflegezusatzversicherung, die den privaten Abschluss zur Deckung der erheblichen Lücken in der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung mit einem direkten staatlichen Beitragszuschuss fördert.

Warum der Staat nun auch in der Pflegeversicherung die private Absicherung gegen die Mehrkosten bei ambulanter oder stationärer Pflege unterstützten möchte, ist inzwischen allgemein bekannt. Die Anzahl der pflegebedürftigen Personen wird sprunghaft ansteigen. Die Pflegekosten sind nur in den seltensten Fällen aus eigenen Mitteln der Pflegebedürftigen oder  aus Mitteln der Angehörigen komplett zu decken. Der Staat muss dann für die nicht gedeckten Kosten aufkommen. So ist der Beitragszuschuss von monatlich € 5,00 - wenn selbst mindestens monatlich € 10,00 für ein Pflege-Bahr-Produkt aufgewendet werden - die Hoffnung darauf, dass mehr Menschen zukünftig das Kostenrisiko bei Pflegebedürftigkeit privat abmildern.

Laut Meldung des PKV-Verbandes wurden in den ersten 6 Monaten nach Einführung des „Pflege-Bahr" bereits ca. 150.000 Verträge abgeschlossen. Es ist davon auszugehen, dass die geförderte Pflegekostenversicherung weiterhin regen Zulauf finden wird. Immerhin werden die Probleme der Pflegeversicherung in der Bevölkerung immer breiter diskutiert.

Auch Finanzblog hat in einer detaillierten Information über die Pflegeversicherung wissenswerte Details veröffentlicht, um das Kostenrisiko - welches sowohl die zu Pflegenden betrifft als auch deren Angehörigen - und die zukünftige Entwicklung bekannt zu machen.
Wer bekommt einen staatlichen Beitragszuschuss ?

    Zugelassene Produkte können für alle Menschen über 18 Jahre - gesetzlich oder privat versichert - abgeschlossen werden. Jede Person wird mit monatlich € 5,00 gefördert, sofern der Eigenbeitrag (zusätzlich) € 10,00 pro Monat beträgt.
    Es darf bisher keine Leistung aus Pflegestufe 0 bis 3 bezogen werden oder früher bezogen worden sein.
    Der Wohnsitz muss zur Förderung innerhalb der EU bestehen. Bei Wegzug aus dem EU-Raum, kann der Tarif auf eine Anwartschaft umgestellt werden. Anderenfalls endet der Vertrag bei Wegzug.

Die Zulage selbst wird - wie bei der Riester-Rente - vom Versicherer über die Zentrale Zulagenstelle der Rentenversicherung beantragt und von dieser Stelle jährlich dem Vertrag gutgeschrieben.
Welche Voraussetzungen müssen Pflege-Bahr-Tarife erfüllen ?

    Tarif:

Pflege-Bahr muss nach dem Prinzip der Pflegetagegeld-Versicherungen der privaten Krankenversicherung konzipiert und kalkuliert sein.

    Kontrahierungszwang:

Versicherte dürfen auch mit Vorerkrankungen nicht abgelehnt werden. Ebenso dürfen keine Risikozuschläge erheben oder Leistungen ausgeschlossen werden

    Kündigungsverzicht:

Der Versicherer muss auf sein ordentliches Kündigungsrecht verzichten.

    Mindestleistungen:

Pflegestufe 0: mindestens 10% aus Pflegestufe 3.
Pflegestufe 1: mindestens 20% aus Pflegestufe 3.
Pflegestufe 2: mindestens 30% aus Pflegestufe 3.
Pflegestufe 3: mindestens € 600,00 mtl.

    Leistungsfall:

Pflegeleistung muss mit Anerkennung der sozialen oder privaten Pflegeversicherung gezahlt werden.

    Wartezeit:

Maximal 5 Jahre. Bei Leistungsfall während der Wartezeit, beginnt die Zahlung nach Ende der Wartezeit.

    Vertragskosten:

Abschlusskosten max. 2 Monatsbeiträge; Verwaltungskosten max. 10% des Beitrags.
Keine Einheits-Tarife für Pflege-Bahr

Trotz einheitlicher Versicherungsbedingungen, sind nicht alle geförderten Tarife gleich. Der Gesetzgeber hat nur Mindeststandards festgelegt. Die Versicherer sind somit frei, diese Mindestbedingungen für die Versicherten zu verbessern. So gibt es z.B. Pflege-Bahr-Tarife, welche die Wartezeit bei einem Unfall entfallen lassen. Weiterhin existieren Tarife, welche in der jeweiligen Pflegestufe einen höheren Leistungsgrad ansetzten. So können z.B. in der Pflegestufe 2 auch 70% der Stufe 3 angesetzt werden, statt der Mindestleistung von 30%. In der Pflegestufe 3 sind immer 100% des versicherten Pflegetagegeldes zu bezahlen. In den niedrigeren Pflegestufen die o.g. Prozentsätze davon. Diese dürfen nur nach oben abweichen. Genau dieser Umstand führt dazu, dass es erhebliche Unterschiede in der Höhe der Tagegelder gibt. Über alle Pflegestufen und über alle Altersgruppen. Dadurch sind auch die Beitragsunterschiede der Tarife untereinander sehr groß. Es ist also unabdingbar, die Spreu vom Weizen zu trennen und sich nur die hochwertigen Tarife anzuschauen, zumal diese nicht automatisch teurer sein müssen.
Für wen sind Tarife nach Pflege-Bahr geeignet ?

Aufgrund des Annahmezwangs profitieren bereits kranke Personen, welche ein deutlich erhöhtes Pflegefallrisiko aufweisen, besonders von den Pflege-Bahr-Tarifen, da sie eine normale Risikoprüfung nicht bestehen würden.

Auch jüngere Menschen (bis ca. 45 Jahre) erhalten bei Monatsbeiträgen von € 15,00 vergleichsweise hohe Pflegetagegelder. Bei Personen über 45 Jahre steigen die Beiträge für die Mindestleistungen (€ 600,00 in PS 3) deutlich an.
Ergänzung mit ungeförderten Pflegetagegeld-Bausteinen ?

Diese Entscheidung sollte von den persönlichen Umständen abhängig gemacht werden. Personen zwischen 18 und 40 Jahren können jedoch für Gesamteigenbeiträge von monatlich € 20,00 bis € 30,00 eine relativ hohe und sinnvolle Absicherung der Pflegekosten erreichen. Hier können später noch vorhandene Lücken über andere Produkte abgesichert werden. Warum nicht der komplette Bedarf an Kostenabsicherung über Pflegetagegeldprodukte abgesichert werden sollte, verdeutlicht der nächste Absatz.
Beitragsanpassungen wahrscheinlich

Beachtet werden muss, dass die Beitragskalkulation der privaten Krankenversicherung deutlich anfällig für zukünftige Beitragserhöhungen ist. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass die Versicherer die zukünftig steigende Anzahl von Pflegebedürftigen und die zu erwartenden Kostensteigerungen für Pflege insgesamt nicht in der Kalkulation berücksichtigt haben und auch nicht exakt berücksichtigen können. Daher wäre eine komplette Absicherung des Kostenrisikos im Pflegefall über eine Pflegetagegeldversicherung ein unnötig hohes Beitragsrisiko. Insbesondere bei Tarifen mit überdurchschnittlich hohen Leistungen in den Pflegestufen 0-2 könnten in der Zukunft mit höheren Beitragssteigerungen zu rechnen sein, weil die Kalkulation dieser Tarife eventuell die höhere Anzahl von Pflegebedürftigen in den Pflegestufen 0-2 nicht berücksichtigt und deutlich höhere Leistungen in den niedrigen Pflegestufen nur aufgrund der „Optik" bietet. Ob es sich tatsächlich so verhält, kann nur die zukünftige Entwicklung der Beiträge zeigen.

Verbesserte Leistungsbedingungen durch Ergänzung mit ungeförderten Tarifen

Die Ergänzung und Aufstockung der Pflegetagegelder mit ungeförderten Tarifen kann sich - neben der höheren Absicherung - auch durch Bedingungsverbesserungen lohnen. So verzichten manche Tarife dann komplett auf eine Wartezeit für die Tarifkombination; gleiches gilt auch für eine Beitragsbefreiung im Leistungsfall.

Bei Personen im Alter über 45 Jahren, lohnt die Ergänzung mit ungeförderten Pflegetagegeldern kaum noch. Die Beiträge sind im Vergleich zu den Tagegeldern hier zu hoch. Für diese Personen eignen sich die von uns empfohlenen Pflege-Rentenverträge deutlich besser.
Die optimale Kombination zur Kostendeckung im Pflegefall

Wie in unserer Basisinformation zur Pflegeversicherung erläutert, empfehlen wir vorrangig den Abschluss einer Pflege-Rentenversicherung, da diese auf Basis der Lebensversicherung kalkuliert ist und somit ungewisse Beitragskostensteigerungen - wie bei Pflege-Bahr-Tarifen  sehr wahrscheinlich - nicht vorhanden sind. Bei geeigneten Pflegerenten besteht ebenfalls eine hohe Flexibilität hinsichtlich von Leistungserhöhungen, der Verfügbarkeit oder Vererbbarkeit des Kapitals in der Police. Eine Pflege-Rentenversicherung hat für den Autor die höhere Qualität und bessere Planbarkeit.

Und doch sollten qualitativ gute Pflege-Bahr-Tarife für viele ältere Menschen mit vorhandenen Erkrankungen und jüngeren Personen ein sinnvoller erster Baustein für das Pflegekostenrisiko sein. Die staatliche Förderung reduziert die dafür aufzuwendenden Beiträge und macht bei jüngeren Personen auch die Höhe der Pflegekostenversorgung interessant. Wie auch in anderen Bereichen, ist es von Vorteil, das Pflegekostenrisiko durch mehrere Bausteine zu reduzieren. Pflege-Bahr als Baustein zur Beanspruchung der staatlichen Beitragsförderung plus Pflegerentenversicherung mit laufendem Sparbeitrag oder per Einmalzahlung (oder eine Kombination aus beidem). Damit kann das Pflegekostenrisiko ausgeschaltet oder erheblich reduziert werden. Für die Betroffenen und für die Familienangehörigen.


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